Vereinsgeschichte

Am 29. August 1956 fand die erste Mitgliederversammlung im Gasthaus KRONE statt.

An diesem Tag wurde der anfänglich gewählte Vereinsname „Schützenverein Deckenpfronn“ in „SCHÜTZENGILDE DECKENPFRONN“ abgeändert. Am 9. September 1956 wurde unter der Leitung des damaligen Deckenpfronner Bürgermeisters Ulrich die Standortfrage geklärt. Die Schützengilde erhielt die Platzzuweisung  >> Im Lehen << im Maustäle, zum Aufbau einer Schießanlage mit Schützenhaus.

Im September des Jahres 1956 erhielt die Schützengilde (auf Bitten des Gründungsmitglieds Alfred Schweighardt) vom damaligen Verteidigungsminister Theodor Blank ein Gewehr im Kaliber .22 LfB  gestiftet. Dieses Gewehr erhielt deshalb von uns den Namen „Blank-Stutzen“. Es befindet sich noch heute im Besitz des Vereins.

EINS, ZWEI, DREI . . im Sauseschritt, so eilt die Zeit, wir eilen mit. Diese Verszeile von Wilhelm Busch könnte man als Überschrift auf den Rückblick unserer Vereinsgeschichte schreiben.

Im Jahre 1957 begann der damals noch junge Schützenverein mit dem Bau seiner eigenen Schießanlage, nebst dem dazugehörigen Schützenhaus.

Keiner der damaligen „Gründerväter“ hätte es sich träumen lassen, dass sie damit eine Bautätigkeit begonnen haben, die, außer kurzen Unterbrechungen, bis heute noch anhält und noch kein Ende gefunden hat. Es bleibt aber die Beruhigung: z.B. das Ulmer Münster und auch der Kölner Dom sind bis dato noch nicht endgültig fertig.

Wenn man berücksichtigt, dass von Anbeginn an praktisch keine nennenswerten Barmittel in der Vereinskasse vorhanden waren, so kann man die enorme Leistung dieser Mitglieder (speziell auch ihre körperlichen Eigenleistungen) nicht genügend würdigen.

Zur Beschaffung auch kleinster Barbeträge war man sich für keine Arbeit zu schade. Selbst einfache Arbeiten, wie zum Beispiel Obsternte für Apfelsaft und das Auflesen von Fallobst zum Schnaps brennen, wurden nicht ausgelassen. Auch für jede kleine Sachspende war man dankbar. Dies belegen Spenderlisten aus frühesten Vereinsprotokollen und nur die gemeinsame Arbeit konnte den Verein aus kleinsten Anfängen am Leben erhalten.

Zum Jahresbeginn 1959 war es dann so weit. Die Schießanlage und das Schützenhaus wurden eingeweiht. Anfangs hatte das Schützenhaus weder Strom- noch Wasseranschluss.

Das benötigte Wasser musste in Behältern herbeigeschafft werden. Der Strom wurde mittels eines Dieselaggregates selbst erzeugt.

1973  wurde der Schützengilde, vom Gewerbeaufsichtsamt, im Hinblick auf die Betreibung der Gaststätte zur Auflage gemacht, für eine laufende Frischwasserversorgung, sowie für ausreichende WC-Anlagen zu sorgen. Weiterlesen…